Grundschule Wietzendorf    

      miteinander - füreinander - voneinander

Zweitklässler beim Kartoffelstoppeln

Am letzten Schultag vor den Herbstferien wanderten die Zweitklässler unserer Grundschule gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Sprengel und Frau Hansen in Richtung Reddingen zu einem Kartoffelfeld von Christoph und Irmtraud Wrogemann. Vorausgegangen waren einige Sachunterrichtsstunden, in denen die Schüler und Schülerinnen etwas über den Aufbau und das Wachstum der Kartoffelpflanze sowie die Ernte früher und heute erfahren hatten.


Angeleitet wurden die Schüler und Schülerinnen beim Kartoffelstoppeln von Martin Mertens, der als Kind selbst noch bei der Kartoffelernte mithelfen musste. Er erklärte unter anderem, dass die Kartoffel eigentlich aus Südamerika käme und sie zunächst nur als hübsch blühende Pflanze in Bauerngärten angepflanzt wurde, bis die Menschen durch Erzählungen der Seeleute und einen Trick von Friedrich dem Großen lernten, sie als Nutzpflanze anzubauen. Herr Mertens zeigte den Kindern eine alte Forke, mit der früher die Kartoffeln aus der Erde geholt wurden und berichtet, dass die Erdäpfel dann in kühlen Erdlöchern gelagert wurden, die mit Stroh verkleidet waren.
Bei herrlicher Herbstsonne stoppelten die Zweitklässler fleißig große, kleine, runde und auch herzförmige Kartoffeln in ihre mitgebrachten Tüten und Beutel. Gesammelt wurden deutsche Kartoffeln sowie niederländische Kartoffeln der Sorte Regina, was so viel wie „Die Königin“ bedeutet. Nach getaner Arbeit gab es von Herrn Mertens noch ein paar Kartoffelchips zum Naschen. Dann mussten die gesammelten Schätze noch etwa 2 km auf dem Rücken zurück zur Schule getragen werden. Nach mehreren Trinkpausen kamen alle müde aber glücklich in der Schule an und konnten in die Herbstferien starten.
Nach den Ferien sind mit der Knolle noch kleine Experimente geplant und es soll gemeinsam gekocht werden.