Grundschule Wietzendorf    

      miteinander - füreinander - voneinander

Die Beschreibung der über 475jährigen Geschichte unserer Schule befindet sich in der Phase der Überarbeitung.


Oktober 2005
Die Schule bekommt eine Sozialpädagogin mit einer Viertel-Stelle.

Juli 2005
Sporttage an der GHS Wietzendorf mit über 27 Sportangeboten

Sommer 2005
Der Physikraum wird komplett neu ausgestattet.

2004/2005
Der Werkraum wird komplett neu ausgestattet.

Die 2 Betreuungsräume fallen durch die Abschaffung der Orientierungsstufe weg. Dort werden jetzt die Klassen 5 und 6 unterrichtet. Die Betreuung findet nun in den Klassenraumen statt.

2003
Die Schulküche (inkl. Essraum) und der Computerraum werden neu eingerichtet und entsprechend baulich angepasst.

Der Schulhof bekommt eine Kletterwand.

2002/03
Die Grundschule Wietzendorf wird verlässlich.

Sommer 2002
Ausbau von 4 Klassenräumen, 2 davon werden als Betreuungsräume genutzt.

Juni 2000
Der Schulverein wird gegründet.

Der 1. Austausch mit Lipiany findet statt.

2000
Es entsteht im Eingangsbereich der Schule ein Internetpoint mit 4 am Internet angeschlossenen Computern, der von den Schülerinnen und Schülern in den Pausen genutzt werden kann.

21.12.1999
Einweihung des Erweiterungsbauses mit Lehrerzimmer und 3 Klassenräumen.

1989
Die "modernen Technologien" halten auch in die Wietzendorfer Schule Einzug. Es werden acht Computerarbeitsplätze in einem speziell dafür hergerichteten Raum eingerichtet.

1982
Nach zähem Ringen erreicht die Schule mit Unterstützung der Gemeinde und des Schulelternrates, dass die im Schulentwicklungsplan vorgesehene Entscheidung, in Wietzendorf keine Hauptschule zu führen, ausgesetzt wird.

Von nun an heißt die Wietzendorfer Schule "Grund- und Hauptschule Wietzendorf". Sie führt die Grundschuljahrgänge 1 bis 4 sowie die Hauptschuljahrgänge 7 bis 9.

Die abnehmenden Schülerzahlen stellen den Erhalt der Hauptschule infrage.

1981
Mit Beginn des Schuljahres 1982/83 gibt es in Wietzendorf kein 6. Schuljahr mehr. Die OS hat die Förderstufe abgelöst.

1980
Einrichtung der OS in Soltau. Von nun an gehen alle Schüler aus Klasse 4 in die OS über. Sie umfasst die Schuljahre 5 und 6.

Mit Beginn des Schuljahres 1981/82 gibt es in Wietzendorf kein 5. Schuljahr mehr.

1978
Die Orientierungsstufe wird zum 10. März Regelschule.

1975
Am 14. und 15. Juni feiert die Schule ihr erstes großes Schulfest. Der Erlös in Höhe von über 11.000 DM wird dem Förderverein Sporthalle Wietzendorf zur Verfügung grstellt. Mit Hilfe des Fördervereins wird erreicht, dass die geplante Schulsporthalle für wettkampfmäßig betriebene Handballspiele groß genug ist: 22 mal 45 Meter.

1971
Die ersten Orientierungsstufen (OS) werden in Niedersachsen eingeführt.

1979
Die Mengenlehre als Teil der Mathematik hält Einzug in alle Schulen.

1969
Am 26. Februar erster Elternsprechtag für alle Klassen.

1967
Die Grundschule in Bockel wird aufgelöst.
Mit Beginn des Schuljahres am 27. August 1967 besuchen 374 Schüler die Wietzendorfer Mittelpunktschule mit Förderstufe.

1967
Nach der Entlassung der Schulabgänger aus der Klasse 9 wird, bedingt durch freiwerdende Lehrerstunden, erstmals Förderunterricht für schwache Schüler angeboten.

Mit Beginn des Schuljahres - erstmals im August 1967 - besuchen alle Schüler aus Meinholz/Suroide den Unterricht in Wietzendorf.

Insgesamt 357 Schüler, 270 aus Wietzendorf, 16 aus Bockel, 20 aus Marbostel, 18 aus Reddingen/Reiningen/Halmern, 17 aus Meinholz, 16 aus Suroide, erhalten in dreizehn Klassen Unterricht. Dafür stehen zehn Klassenräume, zwei Gruppenräume und der Küchennebenraum zur Verfügung.

1966
Im Januar Asphaltierung des Schulhofes. 3. März erstmalig Benutzung der neuen Toiletten. 20. April Beginn des Hauswirtschaftsunterrichtes in der neuen Küche. 9. Mai Einweihung des Erweiterungsbaues mit einem Klassenraum, einem Fachraum (Physik), einem Werkraum mit Maschinenraum, einer Küche mit Essraum, Schulleiterzimmer, Lehrerzimmer und Toilettenanlagen, Pausenhalle.

1. April bis 30. November 1966 erstes Kurzschuljahr. Beginn des Schuljahres wird auf den ersten April umgestellt. 1. 12. 66 bis 31. 7. 67 zweites Kurzschuljahr. Am 30. November Versetzungen, aber keine Einschulung und Schulentlassung.

Ab 1. Dezember 1966 besuchen auch die Schüler der Klassen 5 bis 7 aus Bockel die Mittelpunktschule Wietzendorf.

Einrichtung der "Förderstufe", zu der die Klassen 5 und 6 gehören. In diesen wird Englisch und Mathematik in zwei Kursen angeboten. So wird der Übergang von Schülern zu weiterführenden Schulen auch nach Klasse 6 noch ermöglicht.

1965
Der Schulhausmeister Ernst Jattke beginnt am 15. April seinen Dienst. Am 11. Juni Richtfest des Erweiterungsbaues.

1964
Der Erweiterungsbau wird genehmigt. Die zwei Klassenräume im "Altbau" erhalten neue Fenster, Anstrich, Fußboden, Waschbecken, Schiebe-Wandtafeln.

1963
Für die Klassen 8 und 9 wird eine Arbeitsgemeinschaft Maschinenschreiben eingerichtet. Die Absolventen erhalten ein Zertifikat.

1962
Ab 01. 04. gilt offiziell die neunjährige Schulpflicht.

Aus Bockel kommen die Schüler der 8. und 9. Klasse nach Wietzendorf. Weil Lehrer Post von Halmern nach Munster versetzt wird, kommen ab 01. 04. auch alle Kinder der Schule Halmern nach Wietzendorf.

Die Volksschule Wietzendorf heißt nun "Mittelpunktschule" Wietzendorf".

Fa. Eduard Jablonka übernimmt die Schülerbeförderung. Befördert werden 4 Schüler aus Bockel, 19 aus Reddingen, Halmern, Reiningen, 8 aus Meinholz, Suroide, 15 aus Marbostel.

Wegen des 9. Schuljahres wird wieder mehr Raum benötigt. Ein Raum in der alten Präzeptorschule wird wieder hergerichtet. Es beginnen die Planungen für einen Erweiterungsbau.

1961
Die Klassen 5 bis 8 erhalten ab 01. 11. Werkunterricht bei Herrn Gehle. Besuch des 9. Schuljahres ist freiwillig.

1960
Mit Beginn des Schuljahres am 21.04. kommen die Schüler der 7. und 8. Klasse aus Meinholz nach Wietzendorf. Erstmals Mittelpunktschule im Gespräch.

1957
29. 08 Einweihung der neuen Schule mit 6 Klassenräumen, einem Gruppenraum, einem Lehrerzimmer, zwei Lehrmittelräumen. Raumnot endlich beendet.

1956
14. 04. Grundsteinlegung. 31. 07. Richtfest für das neue Schulhaus.

1955
Im August "Erster Spatenstich" für den Schulneubau.

Erste Radfahrprüfung in den oberen Schuljahren durch Polizeimeister Quabeck und die Verkehrswacht.

1954
Kauf des Baulandes für das neue Schulhaus.

1952
Regierung in Lüneburg schaltet sich in die Grundstücksverhandlung ein.

1951
Auf dem Schulhof wird eine Wasser-Handpumpe zur Versorgung der Schüler mit Trinkwasser installiert.

Es beginnen schwierige Verhandlung mit der Kirche über ein Grundstückskauf bei der Schule, um einen Schulneubau zu errichten.

1950
Mit Schuljahresbeginn stehen 8 Lehrkräfte zur Verfügung. Schulleiter ist Herr Scharmer. Unterrichtet wird von morgens 8.00 Uhr bis nachmittags 17.00 Uhr. Am 26. 8. 1950 erstmals Verkehrsunterricht durch Polizeibeamte.

1949
Schuljahr beginnt mit 547 Schülern: 237 Einheimische und 310 Flüchtlinge.

1948
Auf dem Schulhof hinter dem Präzeptorhaus wird eine Baracke mit zwei Klassenräumen errichtet, um die Schulraumnot etwas zu lindern. Einweihung ist am 17. 1. 1949.

Eltern führen eine einmalige Listensammlung, Schüler über länger Zeit eine wöchentliche Groschensammlung durch, damit Schulmöbel für die beiden Barackenklassen und die Küsterschule angeschafft werden können.

Ergebnis: Listensammlung: 1.517,- DM, Groschensammlung: 1.738,99 DM, Gesamtbetrag: 3.255,99 DM.

1947
Schülerzahl wächst auf 475 Kinder an. Fünf Lehrkräfte unterrichten 9 Klassen in 3 Klassenräumen. Küsterschule als 4. Klassenraum wird wieder in Gebrauch genommen.

1945
Schule wird im April geschlossen. Zuerst erfolgt die Unterbringung von Soldaten, später von Polen und Italienern aus den Gefangenenlager Osterheide in den Schulräumen.

1939
Seit dem 1. 1. 1939 nehmen die Kinder aus Marbostel am Unterricht in Wietzendorf teil, weil ihr Lehrer Herr von der Kammer versetzt wird.

1936
Es wird von Sammlungen durch die Schulkinder berichtet: Altmetalle, Altpapier, aber auch Ähren und Heilkräuter.

1933
Beginn der Diktatur Hitlers. Schulkinder beteiligen sich in den folgenden Jahren an den Veranstaltungen der NSDAP, z. B. am 1. Mai, beim Erntedankfest usw.

1929
Erster Ausflug Wietzendorfer Schulkinder. Ziel ist Lüneburg. In den folgenden Jahren lernen Wietzendorfer Kinder bei Ausflügen immer mehr ihre nähere und weitere Umgebung und Heimat kennen.

1919
Weimarer Republik. Beginn der staatlichen Schulaufsicht, die vor Ort durch Kreisschulinspektoren, später Schulräte, durchgeführt wird.

1914
Beginn des 1. Weltkrieges. Lehrer der umliegenden Schulen werden eingezogen. Alle Kinder aus Marbostel sowie die größeren aus Meinholz kommen nach Wietzendorf. Lehrer Koch fährt herum und unterrichtet auch in den Außendörfern, 4 Nachmittage in Halmern, 2 Nachmittage in Meinholz, vormittags in Wietzendorf. 4 Schulen mit 6 Klassen werden von 2 Lehrern betreut. Überfüllte Klassen mit bis zu 125 Kindern.

1898
Einführung des "Lüneburger Lesebuches". Erste amtliche Kreislehrerkonferenz in Soltau mit einem Kreisschuldirektor. Häufiger Lehrerwechsel.

1897
Schule wieder dreiklassig mit 3 Lehrern.

1890
254 Kinder werden in 4 Klassen von 4 Lehrern unterrichtet. Klassenstärke über 60 Kinder.

1890
Errichtung des Schulhauses im Beekgarten 4 mit 2 Wohnungen. Einweihung am 17. 11.

1872
Beginn der staatlichen Schulaufsicht, die vor Ort aber weiterhin auf die Kirche übertragen wird. Schule wird dreiklassig.

1859
Errichtung des Präzeptorhauses in der Kampstraße mit einem Klassenraum. Anbau eines Klassenraumes an das Küsterhaus.

1850
Auflösung des Klosters Michaelis. Schulaufsicht von nun an durch das kirchliche Landes-Konsistorium, die Behörde für kirchliche Aufsicht und Verwaltung.

1814
Über hundert Kinder in der Schule. Teilung in zwei Klassen. Lehrer Heinrich Engelke unterrichtet die 10- bis 14jährigen in der Präzeptorschule, Küster und Organist Carl-August Goltermann als zweiter Lehrer unterrichtet die 6- bis 10jährigen im Wohnzimmer des Küsterhauses.

1796
Lehrer Johann Gabriel Fest, letzter Theologiestudent, unterrichtet bis 1813.

1751
Einrichtung eines ersten Lehrerseminars in Hannover.

1722
Bis 1833 Lehrerversorgung beständiger. Lehrer blieben 13 bis 23 Jahre in Wietzendorf.

1668
Bis 1722 schneller Wechsel der Lehrer. Als Kandidaten der Theologie bleiben sie nur solange, bis sie eine Pfarrstelle bekommen.

1658
In den Kirchspieldörfern werden Reiheschulen eingerichtet.

1641
Schwedische Truppen in Wietzendorf bis 1642

Das Pfarrhaus wird gebranntschatzt und das Schulhaus demoliert. Erster Schulkatalog geht verloren.

1632
Lehrer Werner Heldberg wird Schulmeister in Wietzendorf. Er berichtet im zweiten Schulkatalog ausführlich über die Schulgründung, da er den verlorengegangenen ersten Katalog gut kannte. Er ist bis 1668 im Amt.

1627
Pest in Wietzendorf

Frau und Kinder des Lehrers Reuther werden Opfer der Pest. Daraufhin schicken die Bauern ihre Kinder nicht mehr zu Lehrer Reuther in den Unterricht aus Angst vor Ansteckung.

1626
Überfall dänischer Truppen

Das Kirchentor wird aufgeschlagen , wertvolle Geräte und die Armenkasse werden geraubt. Dänen werden von den "Kaiserlichen" unter Tilly geschlagen. Wietzendorfer Bürger werden von Tillys Truppen ins Moor getrieben.

1618
Beginn des Dreißigjährigen Krieges.

1605
Erstes eigenes Schulhaus wird bei der Kirche erbaut.

1590

Beginn des Unterrichts im Pfarrwitwenhaus.